Zappelin® - Wirbelwind und Sonnenschein

Zappelin® ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Behandlung von nervösen Störungen mit Unruhe. Die homöopathische Zusammensetzung aus vier aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffen reguliert auf sanfte und natürliche Weise den kindlichen Organismus und unterstützt so die Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts bei Überaktivität, Impulsivität, Unaufmerksamkeit und Schlafstörungen.

Zappelin® Globuli decken ein breit gefächertes Bild aus unterschiedlichen Symptomen im Zusammenhang mit nervösen Störungen und Unruhe ab. Im Gegensatz zu vielen chemisch-synthetischen Arzneimitteln kommt es bei der Anwendung von Zappelin® Globuli zu keinen Nebenwirkungen wie z.B. der Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens oder Tagesmüdigkeit.

Die Verabreichung von Globuli wird dank ihrer Größe und des Geschmacks von Kindern besonders gut toleriert.

Zappelin® Globuli können ab dem vollendeten ersten Lebensjahr angewendet werden.

Wirkstoffe

Chamomilla D12

Chamomilla D12 ist eine bekannte Heilpflanze und eines der am häufigsten eingesetzten Mittel in der Homöopathie. Der Wirkstoff wird aus der ganzen blühenden echten Kamille extrahiert. Homöopathisch aufbereitet, wirkt Chamomilla sanft ausgleichend bei Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken, Reizbarkeit, Ungeduld und innerer Unruhe.

Kalium phosphoricum D6

Kalium phosphoricum D6 wird aus Kaliumhydrogenphosphat gewonnen. Homöopathisch aufbereitet, wirkt Kalium phosphoricum sanft regulierend bei geistiger Erschöpfung, Überanstrengung, Überforderung und Antriebslosigkeit.

Staphisagria D12

Staphisagria D12 wird aus den getrockneten Samen des Stephanskrauts gewonnen. Das Mittel aus der Pflanze mit blau-violetten Blüten wurde von Samuel Hahnemann persönlich geprüft und in die Homöopathie eingeführt. Staphisagria hilft sanft bei Reizbarkeit, Ärger- und Wutausbrüchen und unverhältnismäßigem Verlangen nach Aufmerksamkeit.

Valeriana D6

Valeriana D6 wird aus den getrockneten Wurzeln des echten Baldrians gewonnen. Geschätzt wird Baldrian aufgrund seiner entspannenden sowie ein- und durchschlaffördernden Eigenschaften. Homöopathisch aufbereitet, wirkt Valeriana beruhigend bei Nervosität und Unruhe, ausgeprägten Stimmungswechseln, Zerstreutheit, unkontrolliertem Zucken sowie Schlafstörungen.

Nervöse Störungen und Unruhe

Kinder zeigen oft ihre ganze Lebensenergie, wenn sie aufdrehen. Aber bereits einen kleinen Schritt weiter kann Aufgedrehtheit in Überdrehtheit umschlagen. Impulsivität, innere Unausgeglichenheit, Unaufmerksamkeit, anhaltende Unruhezustände oder Überaktivität sind für viele Eltern Grund zur Sorge. Fest steht: Gelegentliche Episoden von Überdrehtheit sind noch kein Krankheitsbild. Tiefergehende nervöse Störungen und Unruhezustände dagegen sollten beobachtet und beim Kinderarzt thematisiert werden. Immer wieder werden Medikamente bei nervösen Störungen mit Unruhe verschrieben, die aber aufgrund der Nebenwirkungen zu neuen Problemen führen können.

Nervöse Störungen mit Unruhe ist ein Sammelbegriff der auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck kommen kann. Typisch ist eine Kombination aus mehreren auffälligen Verhaltensweisen, z.B.:

  • Leichte Reizbarkeit
  • Ungeduld
  • Heftige Wutausbrüche
  • Ausgeprägte Stimmungswechsel
  • Unruhe
  • Überaktivität
  • Innere Zerstreutheit
  • Geistige Erschöpfung
  • Schnelle Überforderung
  • Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Sinneseindrücken
  • Unaufmerksamkeit
  • Leichte Ablenkbarkeit
  • Schlafstörungen

Die Probleme können sich, abhängig vom Alter in unterschiedlicher Ausprägung zeigen. Gleichzeitig kann das beschriebene Verhalten von körperlichen Symptomen begleitet werden. Zur Abklärung der Symptomatik empfiehlt sich der Besuch beim Kinderarzt.

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Mögliche Ursachen herausfinden

Verhaltensauffälligkeiten von Kindern sind fast immer eine Reaktion auf äußere Umstände, die sie verunsichern, Angst erzeugen, Stress verursachen, Sorgen aufkommen lassen oder aber auch körperlich reizen. Grundsätzlich wirken Kinder in diesen Situationen unruhig, überfordert und ziellos. Handlungen oder körperliche Reaktionen können selten beeinflusst und darum kaum abgestellt werden. Nervöse Störungen mit Unruhe sollte darum nie mit Druck begegnet werden.

Folgende Auslöser können Ursachen von nervösen Störungen mit Unruhe sein:

  • Schulischer Druck durch Lernschwächen sowie Über- oder Unterforderung
  • Freizeitstress durch übervolle Terminkalender und fehlenden Leerlauf
  • Ziellosigkeit durch mangelnde Beschäftigung und Langeweile
  • Orientierungslosigkeit durch unregelmäßige Tagesabläufe
  • Emotionaler Stress durch angespannte Familienverhältnisse und fehlende Aufmerksamkeit durch Bezugs- oder Vertrauenspersonen
  • Bewegungsmangel
  • Einseitige Freizeitgestaltung, die überreizt (z. B. Computerspiele) oder Passivität erzeugt (z. B. Fernsehen)
  • Körperliche Beschwerden wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Funktionsstörungen

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Auffälligkeiten erkennen

Der Übergang zwischen kindlicher Lebensenergie und Überaktivität mit Unruhe ist nicht leicht zu greifen. Manche Kinder sind einfach von Natur aus lebhafter als andere. Nervöse Störungen mit Unruhe ist ein Sammelbegriff, der auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck kommen kann. Folgende Punkte können Anzeichen von nervösen Störungen sein, bei denen Eltern reagieren sollten:

  • Exzessive motorische Aktivität. Das Kind ist ständig in Bewegung, es hat unaufhörlich den Drang, etwas zu tun oder anfassen zu müssen.
  • Stillsitzen fällt schwer. Das Kind rutscht auf seinem Stuhl herum, steht auch in der Schule unvermittelt auf und läuft umher.
  • Unaufmerksamkeit. Geringe Aufmerksamkeitsspanne und unzureichende Konzentrationsfähigkeit.
  • Ablenkbarkeit. Das Kind wird leicht von äußeren Stimuli abgelenkt, es wirkt innerlich zerstreut und ist offensichtlich nicht bei der Sache
  • Antriebslosigkeit. Arbeiten, die geistiges Durchhaltevermögen erfordern, werden gemieden. Hausaufgaben werden immer wieder aufgeschoben.
  • Unzuverlässiges Arbeiten. Das Kind macht Sorgfalts- und Flüchtigkeitsfehler. Es übersieht Details.
  • Vergesslichkeit. Das Kind ist im Verlauf des Alltags auffällig vergesslich. Es lässt Sachen liegen und vergisst Termine.
  • Ungeduld. Dem Kind fällt es schwer zu warten, es reagiert auf den ersten Impuls, ohne nachzudenken.
  • Unterbricht andere. Mit seinem übermäßig hohen Redebedarf platzt das Kind in der Schule mit der Antwort heraus und stört den Unterricht
  • Lautstärke. Das Kind hat Schwierigkeiten, sich leise zu beschäftigen. Es nimmt nicht ausreichend wahr, dass dies sein Umfeld stört.
  • Stimmungsschwankungen. Das Kind reagiert oft launisch, gereizt, zornig, wütend oder gar aggressiv.
  • Ausgrenzung. Andere Kinder können mit dem impulsiven oder auch passiven Verhalten nicht umgehen und meiden den Kontakt.
  • Unfähigkeit, sich an Regeln zu halten. Alltägliche Aufgaben, wie z.B. Zimmeraufräumen, werden zur Belastungsprobe für die Eltern.
  • Zuhören fällt schwer. Familie, Freunde und Lehrer verzweifeln, weil das Kind anscheinend nicht hört, was ihm gesagt wird.
  • Erschöpfung. Eine nervöse Störung kostet Kraft. Das Kind kommt schnell in die Anspannung und Überforderung und wirkt geistig erschöpft.

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Gegensteuern im Alltag

Lassen sich die Ursachen von nervösen Störungen und Unruhe lokalisieren und reduzieren, werden Kinder oftmals von alleine ruhiger und kooperativer. Dazu braucht es neben Zeit, unabhängig vom Alter, immer den gleichen Dreiklang aus Regelmäßigkeit, Sicherheit und Zuwendung. Veränderungen sollten nicht als vorübergehende Maßnahmen betrachtet werden, sondern als etwas, das kontinuierlich in den Familienalltag einfließt. Ist die Basis aus verlässlichem Halt gegeben, können folgende Maßnahmen zur weiteren Besserung beitragen:

  • Routine. Regelmäßige Mahlzeiten, Hausaufgabenzeiten und Einschlafrituale erleichtern den Alltag.
  • Angebot an Bewegung aktiv ausbauen, z.B. mit regelmäßigen Spaziergängen oder Radtouren am Wochenende.
  • Medianutzung. Abgestimmte Zeiten für die Nutzung von Smartphone, Tablet und Computer vereinbaren und einhalten.
  • Hinhören. Zeit nehmen für Gespräche und Austausch im Alltag.
  • Lob aussprechen. Gezieltes Eingehen auf Stärken, um Erfolgserlebnisse zu untermauern.
  • Ernährung umstellen. Gesund essen. Die Kinder beim Kochen einbeziehen. Möglichst auf Zucker, Koffein oder stimulierende Zusatzstoffe verzichten. Das gemeinsame Abendessen unbedingt zur handyfreien Zone erklären!

Zappelin® Globuli können bei nervösen Störungen mit Unruhe zusätzlich regulierende Impulse setzen, um dabei zu helfen, das natürliche kindliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

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Häufige Fragen (FAQ)

Im Folgenden finden Sie einige hilfreiche Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Wann wird Zappelin® angewendet?

Die Anwendungsgebiete von Zappelin® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervöse Störungen mit Unruhe.

Was sind die typischen Symptome von nervösen Störungen mit Unruhe?

Nervöse Störungen mit Unruhe ist ein Sammelbegriff der auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck kommen kann. Typisch ist eine Kombination aus mehreren auffälligen Verhaltensweisen, z.B.

  • leichte Reizbarkeit
  • Ungeduld
  • heftige Wutausbrüche
  • ausgeprägte Stimmungswechsel
  • Unruhe
  • geistige Erschöpfung
  • Zerstreutheit
  • Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Sinneseindrücken

Die Probleme können sich, abhängig vom Alter, auf verschiedene Weise und in unterschiedlicher Ausprägung zeigen. Gleichzeitig kann das beschriebene Verhalten von körperlichen Symptomen begleitet werden.

Was ist die empfohlene Dosierung für Zapplin®?

  • Kinder von 1 bis 5 Jahren:
  • Akuter Zustand: 2 Kügelchen ein- bis dreimal täglich (bis eine Besserung eintritt)
  • Anschließende Dosis: Verringerung der Einnahmehäufigkeit (nachdem eine Besserung eingetreten ist)
  • Kinder von 6 bis 11 Jahren:
  • Akuter Zustand: 3 Kügelchen ein- bis dreimal täglich (bis eine Besserung eintritt)
  • Anschließende Dosis: Verringerung der Einnahmehäufigkeit (nachdem eine Besserung eingetreten ist)
  • Kinder ab 12 Jahren:
  • Akuter Zustand: 5 Kügelchen ein- bis dreimal täglich (bis eine Besserung eintritt)
  • Anschließende Dosis: Verringerung der Einnahmehäufigkeit (nachdem eine Besserung eingetreten ist)

Wie lange kann ich meinem Kind Zappelin® verabreichen?

Zappelin® ist ein sicheres und sanftes homöopathisches Arzneimittel, das so lange verabreicht werden kann, wie die Symptome andauern. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit und seines Sicherheitsprofils ist Zappelin® auch für eine längere Behandlung geeignet.

Wenn innerhalb von 8 Behandlungswochen keine Verbesserung eintritt oder wenn zusätzliche Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Was sind mögliche Nebenwirkungen von Zappelin®?

Zappelin® ist ein gut verträgliches homöopathisches Arzneimittel. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt oder bisher berichtet worden.

Hinweis:
Nach der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die bestehenden Beschwerden vorübergehend verschlechtern (homöopathische Erstverschlimmerung). In diesen Fällen wird empfohlen, die Gabe von Zappelin® zu beenden und einen Arzt aufzusuchen.

Was sind die Gegenanzeigen für die Verwendung von Zappelin®?

Zappelin® darf nicht eingenommen werden, wenn Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegen einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile von Zappelin® ist.

Vorsicht:
Zappelin® enthält Sucrose (Saccharose/Zucker). Wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Ihr Kind an einer Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckerarten leidet, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihrem Kind Zappelin® geben.

Kann Zappelin® zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden?

Ja, Zappelin® kann problemlos in Kombination mit anderen Medikamenten, die von einem Arzt oder Heilpraktiker verschrieben wurden, eingenommen werden. Es wurden keine Wechselwirkungen beobachtet.

Was sind die wesentlichen Vorteile von Zappelin®?

Zappelin®

  • Ausgleichende Wirkung bei geistiger Erschöpfung, Aufgebrachtheit, Nervosität und Unruhe
  • Speziell für die Anwendung bei Kindern entwickelt
  • Für Kinder ab einem Jahr geeignet
  • Homöopathisch wirksam
  • Sanft verträglich
  • Hat keinen Einfluss auf das Reaktionsvermögen
  • Ist einfach einzunehmen bzw. zu verabreichen
  • Die Kügelchen lösen sich schnell im Mund auf

Wo kann man Zappelin® kaufen?

Zappelin® ist ein Arzneimittel und daher nur in Apotheken erhältlich.

Zappelin® ist rezeptfrei erhältlich.

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Dosierung

Falls nicht anders verordnet ist die übliche Dosis:

Kinder von 1 - 5 Jahren

2 Streukügelchen 1 - 3 x täglich

Kinder von 6 - 11 Jahren:

3 Streukügelchen 1 - 3 x täglich

Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene:

5 Streukügelchen 1 - 3 x täglich

Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren

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Sitemap

* Produkt- und Indikationsangaben beziehen sich ausschließlich auf die in Deutschland erhältlichen mama natura® Arzneimittel und Gesundheitsprodukte.