Bellilin®

Enthält Lactose und Weizenstärke.
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete von Bellilin® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Blähsucht (Meteorismus).

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

 
Bronchilin®

Enthält Fructose.
Anwendungsgebiete: Bronchilin® ist ein pflanzliches Arzneimittel bei Erkältungskrankheiten der Atemwege. Bronchilin® wird angewendet zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; bei Erkältungskrankheiten der Atemwege.

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe


Zappelin®

Enthält Sucrose (Saccharose / Zucker).
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete von Zappelin® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervöse Störungen mit Unruhe.

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

Travelin®

Enthält Lactose und Weizenstärke.
Anwendungsgebiete: Travelin® ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Behandlung von Reisekrankheiten. Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Reisekrankheit und -übelkeit.

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

Hebammentipps – Vom Bäuerchen zum Fliegergriff

Birgit Laue ist freiberufliche Hebamme mit über 25 Jahren Erfahrung in klinischer und außerklinischer Geburtshilfe. Außerdem ist sie als Fortbildungsreferentin, Medizinpädagogin und Fachautorin tätig.

In den ersten Lebensmonaten kann die Verdauung eures Kindes schon einmal verrücktspielen: Der Darm des Kindes ist bei der Geburt noch nicht vollständig ausgereift. Daher treten Blähungen, Bauchkrämpfe und sogenannte Dreimonatskoliken anfänglich sehr häufig auf. Normalerweise ist dies kein Anlass zur Sorge. Die Verdauungsbeschwerden sind in den meisten Fällen genauso schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind. Sollten sie allerdings mit Fieber einhergehen, ist es ratsam, einen Kinderarzt aufzusuchen.

Um das Bauchweh eures Baby zu lindern, habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt:

Das Bäuerchen

Häufig schlucken Babys beim Trinken Luft mit. Ein Bäuerchen nach der Milchmahlzeit hilft, diese auf natürlichem Weg wieder loszuwerden. Legt euer Kind über eure mit einem Spucktuch geschützte Schulter und beklopft den kleinen Rücken mit der hohlen Hand sanft von unten nach oben. Das Aufstoßen erfolgt meist nach wenigen Minuten. Falls nicht, nehmt euer Baby wieder herunter. Es meldet sich von allein, wenn es noch Luft loswerden will.

Falls ihr Formula füttert, vermeidet unbedingt Schaum in Babys Fläschchen. Lasst die fertig angeschüttelte Säuglingsmilch nach der Zubereitung so lange stehen, bis der Schaum vom Schütteln zusammengefallen ist. Den schaumigen Rest in der Flasche sollte euer Kleines auf keinen Fall trinken. Das Loch im Sauger darf übrigens nur so groß sein, dass die Milch langsam heraustropft, wenn ihr die Flasche auf den Kopf stellt. Damit verhindert ihr, dass euer Baby unnötig viel Luft schluckt.

Hilfe aus der Natur

Kümmel hilft gegen Beschwerden des empfindlichen Verdauungsapparats - übrigens bei Groß und bei Klein! Am besten entfaltet die Heilpflanze ihre Wirkung in Kombination mit Fenchel und Anis. Bietet eurem Baby vor jeder Mahlzeit zwei bis drei Teelöffel ungesüßten Fenchel-Kümmel-Tee an, das beugt Koliken vor.
Ein Tipp für Stillmamas: Kaut selbst täglich einige Kümmel- oder Fenchelsamen. Die Wirkstoffe gebt ihr nämlich über die Muttermilch an euer Kind weiter.

Massagen und Wärme

Wenn euer Baby zu Verdauungsproblemen neigt, helfen Massagen. Massiert es mehrmals am Tag, etwa beim Wickeln oder nach dem Baden – nicht wenn es akut Bauchweh hat. Massiert das Bäuchlein immer kreisförmig im Uhrzeigersinn um den Nabel. So folgt ihr dem natürlichen Darmverlauf und unterstützt Babys Verdauung.

Ist die Bauchdecke eures Kindes aber angespannt und hart, verzichtet ihr besser auf eine Massage, weil diese dann noch mehr Schmerz verursachen könnte. Stattdessen gibt’s jetzt Ruhe und sanfte Wärme: Steckt eurem kleinen Patienten ein angewärmtes Dinkel- oder Moorgelkissen zwischen Hemd und Unterhemd. Oder füllt eine Baby-Wärmflasche zur Hälfte mit warmem Wasser - wegen der Verbrennungsgefahr aber keinesfalls heißer als 40 Grad - und legt euer Baby mit Kleidung in Bauchlage darauf. Schaukelt es dann sanft hin und her und singt ihm dabei etwas vor. Das entspannt!

Sanfte Hilfe wenn’s zwickt: Babybäuchlein-Kompressen

Hat euer Kind starke Blähungen oder Verstopfung, probiert es doch mal mit einer Öl-Kompresse: Dafür tränkt ihr eine doppelt zusammengelegte Mullwindel mit 30 Tropfen handwarmem Oliven- oder Mandelöl gemischt mit 3 Tropfen Fenchelöl und legt diese auf Babys gespanntes Bäuchlein. Darüber wickelt ihr noch eine Mullwindel und einen wärmenden Wollschal zur Befestigung. Die Kompresse sollte ein bis zwei Stunden einwirken.

Fliegergriff

Hat euer Kleines starke Bauchschmerzen und hört gar nicht mehr auf zu weinen, versucht es mit dem „Fliegergriff“. Legt euer Baby bäuchlings auf euren Unterarm, stützt sein Köpfchen gut ab und tragt es leicht wippend umher. Das kann auf Dauer allerdings ganz schön anstrengend werden. Am besten wechselt ihr euch mit eurem Partner ab und ruht euch zwischendurch immer wieder etwas aus. Das zusätzliche Wippen beruhigt und entspannt euer Baby. Ihr könnt euch dabei auch auf einen Gymnastikball setzen.

Noch mehr hilfreiche Tipps von Birgit Laue findet ihr in ihrem Ratgeber: Das Baby 1x1, die wichtigsten Hebammentipps fürs erste Jahr (ISBN 9783833825019) und auf unserer Facebookseite.