Bellilin®

Enthält Lactose und Weizenstärke.
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete von Bellilin® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Blähsucht (Meteorismus).

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

 
Zappelin®

Enthält Sucrose (Saccharose / Zucker).
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete von Zappelin® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervöse Störungen mit Unruhe.

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

Travelin®

Enthält Lactose und Weizenstärke.
Anwendungsgebiete: Travelin® ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Behandlung von Reisekrankheiten. Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Reisekrankheit und -übelkeit.

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

Anzeichen für Reisekrankheiten und Tipps

„Mama, mir ist schlecht!“ Das ist wohl ein Satz, den ihr nicht allzu gern hört. Gerade habt ihr euer Gepäck eingeladen, seid voller Vorfreude ins Auto gestiegen und jetzt blickt ihr nur noch hoffnungsvoll auf die Autobahnschilder: Wo ist die nächste Ausfahrt?
Damit ihr in den nächsten Urlaub etwas gelassener starten könnt, haben wir euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie ihr der Reisekrankheit bei euren Kindern vorbeugen könnt.

Aber was genau bedeutet eigentlich „reisekrank“? Der Fachausdruck dafür heißt Kinetose und leitet sich vom griechischen Wort „kinein“ (dt.: bewegen) ab, denn es sind die ungewohnten Bewegungen, die Menschen mit Reiseübelkeit zu schaffen machen. Die Autofahrt auf einer kurvigen Straße, das Rütteln und Schwingen des Reisebusses, der ungewohnte Druck im Flugzeug oder die Bewegung des Wassers auf hoher See – das alles kann zu einer Störung des Gleichgewichtssinns führen.

Klassische Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, vermehrter Speichelfluss oder Erbrechen. Gerade Kinder leiden häufig an Reisekrankheiten, da ihre Bewegungsreize noch nicht vollständig ausgebildet sind.

Aber was könnt ihr tun, damit es euren Kleinen bessergeht?

Vorbereitung ist die halbe Miete

Die Vorbeugung der Reiseübelkeit beginnt schon Zuhause:

Eine leichtverdauliche Mahlzeit beschäftigt den Magen und verhindert so eine Überproduktion an Magensäure. Achtet darauf, dass das Essen möglichst kohlenhydratreich aber nicht zu fettig und nicht zu stark gewürzt ist.

Knurrt der Bauch während der Fahrt, eignen sich Zwieback und Salzstangen super als Snack für zwischendurch. Achtung, Krümelgefahr! :-)
 
Außerdem gilt: Viel trinken! Auch wenn es euch vor den Raststätten-Toiletten graut, solltet ihr eure Kinder mit ausreichend Flüssigkeit versorgen. Dies beugt der Übelkeit vor und entgiftet den Körper. Wichtig hierbei ist nur, dass es sich um keine kohlensäurehaltigen Getränke handelt. Am besten bereitet ihr schon zuhause einen Kräutertee vor, den eure Kinder während der Fahrt dann ungesüßt und in kleinen Schlucken trinken können.

Der richtige Sitzplatz macht´s

Lasst euer Kind am besten vorne sitzen, so ist der Blick automatisch auf die Straße gerichtet und das Gehirn kann sich auf die nächste Bewegung einstellen. Im Zug oder auf dem Schiff sind die Sitzplätze am Gang die beste Wahl. Reist ihr mit dem Flugzeug, versucht Sitzplätze in der Nähe der Tragflächen zu buchen.

Regelmäßige Pausen

Plant bei Autofahrten genug Zeit für Pausen ein, so seid ihr ruhiger und könnt die Pausen nutzen, um gemeinsam frische Luft zu schnappen. Wie wäre es denn mit einem Zwischenstopp auf einem Rasthof mit Spielplatz oder an einem kleinen See auf dem Weg? Schon vor Reiseantritt solltet ihr geeignete Rastplätze und Zwischenstopps auswählen – ein weiterer Vorteil: Mit einem Zwischenstopp kommt euch die Fahrt nicht mehr so lang vor.  Auch während der Fahrt solltet ihr gelegentlich das Fenster öffnen, um frischen Sauerstoff hereinzulassen.

Ablenkung kann helfen, aber…

…lesen, Filme gucken oder Spiele auf dem Handy oder Tablet spielen, solltet ihr während der Fahrt vermeiden. Mit nach unten gebeugter Kopfhaltung nehmen die Augen die Fortbewegung nicht mehr wahr, weshalb sie „Stabilität“ melden. Der Gleichgewichtssinn wird ausgetrickst. Also lieber die Lieblingsmusik voll aufdrehen oder ein spannendes Hörbuch hören. Auch Spiele wie „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ oder der Klassiker „Kennzeichen raten“, können Kinder ablenken und die Reisekrankheit einfach vergessen lassen.

Vermeidet intensive Gerüche – kaut lieber Kaugummi

Extreme Gerüche, ob nach Essen, Kaffee, Benzin oder Schweiß können die Übelkeit beschleunigen. Verzichtet auch unbedingt auf Zigaretten. Rauch kann sich im Auto nur schlecht verteilen und so kommt es zu einer sehr hohen Konzentration der schädlichen Stoffe. Auch wenn ihr lüftet, setzt sich der Zigarettenrauch in den Sitzen fest. In vielen europäischen Ländern herrscht sogar Rauchverbot im Auto. Greift lieber zu Kaugummis oder Bonbons, denn Kaugummikauen und Bonbonlutschen nimmt den Druck von den Ohren, regt die Speichelproduktion an und unterdrückt so die Übelkeit. Besonders Pfefferminz sorgt für wahre Wunder. Seine Inhaltsstoffe haben eine krampflösende Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und sorgen so dafür, dass aufgestaute Luft leichter aus dem Körper entweichen kann. Wenn also die Frage kommt: „Mama, kann ich noch einen Bonbon lutschen?“, dann könnt ihr diese Frage guten Gewissens mit „Ja“ beantworten.

Natürlich solltet ihr trotzdem für den Fall der Fälle vorbereitet sein: Also Spucktüte, Feuchttücher und Wasser nicht vergessen.