Bellilin®

Enthält Lactose und Weizenstärke.
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete von Bellilin® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Blähsucht (Meteorismus).

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

 
Zappelin®

Enthält Sucrose (Saccharose / Zucker).
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete von Zappelin® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervöse Störungen mit Unruhe.

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

Travelin®

Enthält Lactose und Weizenstärke.
Anwendungsgebiete: Travelin® ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Behandlung von Reisekrankheiten. Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Reisekrankheit und -übelkeit.

Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe

Hebammentipps – Was hilft während der Zahnungsphase

Birgit Laue ist freiberufliche Hebamme mit über 25 Jahren Erfahrung in klinischer und außerklinischer Geburtshilfe. Außerdem ist sie als Fortbildungsreferentin, Medizinpädagogin und Fachautorin tätig.

An sich ist die Zahnentwicklung ein normaler, von der Natur gesteuerter Prozess, der  für eure Kleinen trotzdem manchmal schmerzhaft sein kann. Die Schwellung der Schleimhäute, der Druck auf den Gaumen und letztlich der Durchbruch der spitzen Milchzähnchen durch das Zahnfleisch ist dann für euer Baby sehr belastend. Dass es quengelt, schlechter schläft und auch weniger Appetit verspürt, ist daher ganz natürlich.

Versucht verständnisvoll auf euer quengelndes Kind zu reagieren. Nehmt euer Kleines hoch und beruhigt es. In einer Atmosphäre der Geborgenheit, Fürsorge und Zuwendung zahnt es sich leichter. Auch Ablenkung kann helfen: Unternehmt beispielsweise gemeinsam einen Spaziergang an der frischen Luft oder besucht Oma und Opa. Ein Tipp an dieser Stelle: Außenstehende können ein weinendes Kind manchmal eher zur Ruhe bringen als angespannte und übernächtigte Eltern.

Kinder spüren das Einschießen der Zähnchen schon lange bevor diese sichtbar werden. Wenn euer Baby also seine Fäustchen tief in den Mund steckt, versucht es seine Schmerzen selbst zu lindern. Bietet ihm eine Alternative: Das kann ein gekühlter Beißring, ein nasser Waschlappen oder ein kühler Esslöffel sein. Achtet auf jeden Fall darauf, dass der Beißring keine Weichmacher enthält und lagert ihn nur im Kühlschrank. Im Eisfach wird der „Helfer“ viel zu kalt und kann bei Herumkauen die Mundschleimhaut verkleben und sogar zu Erfrierungen und Verletzungen führen.

Ihr könnt eurem Baby auch eine harte Brotrinde oder ein großes gekühltes Stück geschälte Karotte geben. Achtet dabei aber darauf, dass sich euer Kind nicht an abgebissenen Stückchen verschluckt. Auch das Kauen auf einem frischen, gekühlten Bio-Fenchelstängel beruhigt und wirkt noch dazu schmerzstillend. Die enthaltenen ätherischen Öle haben einen angenehmen Geschmack und desinfizieren gleichzeitig mild die Mundhöhle.


Falls euer Kind in der Zahnungsphase stark sabbert, bindet ihm tagsüber eine Weile ein kleines Halstuch aus weichem Baumwollstoff um. Das erspart den ständigen Kleidungswechsel. Die gesteigerte Speichelmenge ist ganz normal und wichtig, damit Keime aus der Mundhöhle rascher ausgeschwemmt werden und das Zahnfleisch so vor einer Entzündung geschützt wird. Damit der viele Speichel die zarte Babyhaut nicht wund werden lässt, cremt die betroffenen Stellen häufiger am Tag mit Bio-Kokosöl oder einer wasserfreien Wind- und Wetter Creme ein.

Da das kindliche Immunsystem während der Zahnungszeit ohnehin belastet ist, solltet ihr starke Temperaturschwankungen vermeiden und ganz besonders darauf achten, dass euer Baby der Jahreszeit angemessen gekleidet ist, damit es sich nicht zusätzlich erkältet.

Tagsüber lassen sich zahnende Kinder oft ablenken, bei Nacht ist das schwieriger. In der Apotheke bekommt ihr homöopathische Mittel für den Akutfall und schmerzlindernde Zahnungsgele, die ihr auf das irritierte Zahnfleisch auftragen könnt. Achtet dabei darauf, dass eure Finger sauber sind oder verwendet spezielle Silikon-Fingerlinge. Die meisten Babys genießen auch Zahnfleischmassagen – probiert es einfach mal aus.

Noch ein Tipp:

Sobald die ersten Zähnchen da sind, sollten diese mindestens zweimal täglich mit einem Zahnpflegefingerling oder einem weichen Läppchen geputzt werden. Zahnpasta ist in der ersten Zeit noch nicht notwendig.

Noch mehr tolle Tipps von Birgit Laue findet ihr in ihrem Ratgeber: Das Baby 1x1, die wichtigsten Hebammentipps fürs erste Jahr (ISBN 9783833825019) und auf unserer Facebookseite.